Selbst hergestelltes Vogelfutter für die Winterfütterung: 1 Pfund Pflanzenfett wird ausgelassen und mit geschälten Erdnüssen und Sonnenblumenkernen, Futterrosinen und feinen Haferflocken angedickt. Das Pflanzenfett (1kg zu 1,30€) ist sauberer zu verflüssigen als einen Rinderflomen auszukochen.
19.12.2010
Eine Schwanzmeise, die nordeuropäische Art mit weißem Kopf.
19.12.2010
Die südeuropäische Art der Schwanzmeise.
Beobachtet wurden 2 nordeuropäische Arten und 6 mitteleuropäische Arten, die in einem Trupp regelmäßig zur Nahrungsaufnahme anflogen.
16.12.2010
Ein selten gewordener Gast: Der Feldsperling
Er unterscheidet sich vom Haussperling durch seinen auffälligen scharzen Wangenfleck und der weißen Halsbinde. Auch seine Bestände sind in den letzten Jahren stark zurückgegangen. Der Feldsperling ist etwas kleiner als der Haussperling, beide Geschlechter sind gleich gefärbt und er lebt in lebenslanger Ehe mit seinem Partner.
15.12.2010
Ein Feldsperling hängt hier kopfüber am Meisenknödel.
7.12.2010
In diesem Jahr wurde schon früh mit der Winterfütterung der Vögel begonnen. Hier hängt ein großer Buntspecht (unser Matze) an einer Fettstange mit Erdnüssen und geschälten Sonnenblumenkernen.
7.12.2010
Auch die Eichhörnchen machen sich gerne über Meisenknödel und das selbst hergestellte Vogelfutter her.
Unsere Lisbeth (Foto) hat extra den Winterschlaf verschoben, um diese Delikatesse mitzunehmen.
Über 100 Vögel finden sich täglich an unseren 3 Futterplätzen ein, darunter auch Vogeljäger wie Habicht und Sperber, die die Vogelfütterung etwas anders verstehen. Mit großer Geschwindigkeit schießen sie geschickt durch die Vogelschar. Ich habe aber noch nicht beobachtet, dass sie einen Vogel erbeutet haben.
7.12.2010
Dieser Futterplatz ist um einige Futterhäuser erweitert worden, da mittlerweile sehr viele Vögel unsere 3 Futterplätze entdeckt haben. In Bildmitte hängt ein großer Buntspecht an einer gefüllten Kokosnuss.
7.12.2010
Ein Kleiber (untere Bildmitte) hängt an einem Netz mit Erdnüssen. Unter dem Futterhaus hängen noch eine Fettstange und ein Meisenknödel. Im Futterhaus werden Sonnenblumenkerne ausgelegt. Regelmäßig kommen 6 Kleiber zur Fütterung, die untereinander sehr unverträglich sind. Da aber ausreichend viele Futterplätze angeboten werden, können sie sich gut "aus dem Weg gehen."
7.12.2010 Ausgehöhlte (gekaufte) Kokosnüsse können mit der abgekühlten halbfesten Futtermasse gut wiederbefüllt werden. Ebenso können die Futternetze (Fettstangen) wieder aufgefüllt werden.
7.12.2010
Die Futtersilos werden mit Sonnenblumenkerne und geschälten Erdnüssen befüllt. Die Erdnüsse sind sehr begehrt, auch von diesem Eichhörnchen.
Dieser Futterplatz befindet sich in einem offenen Unterstand.
Ein weiterer Futterplatz wurde am Kirschbaum eingerichtet. Ein Futtersilo, Meisenknödel und gefüllte Kokosnüsse werden hier aufgehangen. Der "Dieb" am Baumstamm hat gerade das Bastseil zum Aufhängen der Kokosnuss durchgebissen, um besser am Boden an das Futter zu kommen!! Dieser hängende Futterplatz wurde mit ein paar Bambusstöcken als Gerüst zusammengebaut, eine Überdachung schützt vor Nässe.
Das selbst hergestellte Vogelfutter (Zusammensetzung s.o.) ist sehr viel günstiger als gekaufte Meisenknödel oder Fettstangen, dazu noch hochwertiger.
Allerdings benötigt man die Behältnisse wie Netze und Kokosnüsse, daher empfiehlt sich ein einmaliger Kauf, um wieder nachfüllen zu können. Wer sich auf eine Winterfütterung einläßt, muß auch wissen, dass die Kosten je nach Vogelkunden auf einige 100 € pro Saison belaufen können. So kosten z.B. 25kg geschälte Erdnüsse 50€. Etwa 500 Meisenknödel, 80kg Sonnenblumenkerne und 10 kg feine Haferflocken werden wohl diese Saison verfüttert werden.
Futterplatz im Februar 2010: Einer von 3 Fütterungsplätzen auf dem Grundstück. Bis jetzt wurden 30 kg Winterfutter und Sonnenblumenkerne, 4 kg Erdnüsse, 3 kg Haferflocken und 150 Meisenknödel ausgegeben. Sogar ein Sperber saß mal auf der Leiter, der ein geschickter Vogelfänger ist und die Vögel im bodennahen Verfolgungsflug schlägt.
13.2.2010:
Blaumeise auf einem Meisenknödel.
Regelmäßig zu sehende Besucher sind etwa 20-30 Blaumeisen, ca. 40 Kohlmeisen, 4 Weidenmeisen 8 Schwanzmeisen 12 Amseln, 2 Rotkehlchen, 3 Kleiber, 6 Eichelhäher, 4 Wildtauben, Zaunkönig (das Futter steht wohl nicht auf seinem Speiseplan, er ernährt sich von Insekten und Spinnen) Sperber (der die Bezeichnung Vogelfütterung anders interpretiert)
Oben eine Blaumeise, unten 2 Schwanzmeisen, die untere sitzt in einer Kokosnuss, die mit Schmalz und Körner gefüllt ist.
Die nördliche Rasse der Schwanzmeisen haben einen weißen Kopf, die südliche Rasse (wie auf dem Foto) hat einen deutlichen schwarzen Augenstreifen.
Blaumeise in der Winterfütterung.
In einer mit Schmalz und Körner gefüllten Kokosnuss kann man eine Menge Futter unterbringen und wieder befüllen.
Blaumeisen brüten bei uns erfolgreich und sind gute Abnehmer von Raupen und Blattläusen, vor allem während der Aufzucht ihrer Jungvögel.
Zwei Schwanzmeisen, links und unten rechts bei der Futteraufnahme an der Kokosnuss. Der lange Schwanz ermöglicht es Ihnen, bis in die äußeren Spitzen der Äste nach Nahrung zu suchen, womit sie eine ökologische Nische besetzen. Sie sind damit sehr geschickte Kletterer im Strauchwerk. In Gruppen bis zu 30 Tieren überstehen sie den Winter, in dem sie bei niedrigen Temperaturen zusammenrücken und sich gegenseitig wärmen.
Zwei Schwanzmeisen an einer Kokosnuss, die mit einem Kleie-Fettgemisch gefüllt ist. Die außergewöhnlichen Schwanzmeisen kommen in Trupps mit 8-12 Tieren und sind dankbare Abnehmer in der Winterfütterungszeit. Von den 14 cm Körperlänge hat allein der Schwanz schon 9 cm Länge.
Januar 2010
Vogel-Winterfütterung
Eine Sumpfmeise (Weidenmeise?)schimpft über das mit einem Kleiber besetzte Vogelhaus