Auf dieser Seite möchte ich einige zeitgenössische Darstellungen über den Pudel zusammenstellen. Wer Anmerkungen oder Beiträge zu diesem Thema liefern kann, möchte mich bitte anmailen (theo@pudelgarten.de).
1966
"Pudel und Fuchs"
Lithografie von Andreas Paul Weber (1893-1980)
Ein Fuchs bietet aus einem Bauchladen mit Brillen dem Gelehrten (einem Pudel) Brillen für den besseren Durchblick an.
September 1966:
Maria Callas mit Pudel, Insel Skorpios
Quelle: Ausstellung Marianne Sayn-Wittgenstein
1950 ?
Kohlezeichnung
Pudel Porträt
Signatur nicht leserlich
1950:
Die Pudelmode in den 50er Jahren. Die Karakul-Schur war sehr beliebt.
Quelle: Privatfoto
1940er Jahre ?
Motorbikes Poodles
Kupferstich, undatiert.
"Der Pudel im Studierzimmer des Faust."
Faust liest das Johannesevangelium, während dessen sich der zugelaufene Pudel (Name: Prästigiar) als Mephisto zu erkennen gibt. Faust wurde 1808 veröffentlicht.
1914
Rosenthal Porzellanfigur
Bajazzo mit Pudel
1908
Ansichtskarte aus dem französischen Raum
Ansichtskarte undatiert
Pudeleltern mit ihren Welpen
Undatierte alte Ansichtskarte mit Neujahrswünsche
Ein Pudel hält einen Mistelzweig
Eine Ansichtskarte aus dem Jahre 1906:
Mädchen mit Pudel.
Ein typischer Rüdenblick beim Pudel, der anfragt, ob das so gut ist.
Eine Ansichtskarte aus dem Jahre 1906:
Mädchen mit Pudel.
Eine Ansichtskarte aus dem Jahre 1906:
Mädchen mit Pudel.
1904:
"Frühstück mit Pudel",
Grafik nach einem Gemälde von G. Rochegrosse.
Gemälde von Cassius Coolidge,1903: Für eine Zigarrenwerbung wurden 16 Gemälde erstellt, in denen "vermenschlichte Hunde" dargestellt wurden. Der Titel des Bildes "Dogs playing Poker" oder "His Station and four Aces". Der uniformierte Schaffner (Pudel) informiert über den naheliegenden Zughalt und fordert, dass das Spiel einzustellen sei. Der Bernhardiner (links) beschwert sich, dass ihm dadurch ein gutes Spiel entgeht, weil er gerade 4 Asse auf der Hand hat.
1902
"Verfehlte Bestimmung"
nach einem Gemälde von Ed. Bochard
Über den Picknick-Korb eines Pudels macht sich eine Hundemeute her.
1901
Pudel hört einem Mädchen mit Geige zu
1901
"Ein Geständnis",
Gemälde von Carl Herpfer Holzstich
Liebespaar mit Pudel (auf der Bank am Baum liegend).
1900:
"Am Ufer"
Gemälde von Hans Hösch
Ein Pudel betrachtet zusammen mit 2 Mädchen eine vorbeiziehende Ente mit Küken.
1898:
"Am Karussell"
Gemälde von Hirth du Frenes
2 Pudel einer Gauklerfamilie proben eine Aufführung.
Ein Pudel präsentiert stolz einen Korb mit Welpen einer Hundeschar, die wohl repräsentativ für die Hunderasse steht.
1881
"Der Pudelscherer"
Holzstich nach R.Rößler
Tosca: "Also 50 € kann der aber nicht nehmen für die Schur!" Angie: " Und ausgefönt wurde der Pudel vorher auch nicht. Eine Ausstellungsschur wird das nicht!"
Der Titel des Porträts ist eine Anlehnung aus einem Dialog in Goethes Faust (1. Teil).
Holzstich von E.F. Deiker und R. Brendamour
1844
Pudel-Darstellung Radierung von Johann Adam Klein (1792-1875)
Hector (Pudel mit Stock)
Öl auf Leinen-Gemälde aus dem Jahr 1840 von Sir Edwin Landseer:
"Lay down the Law".
Eine satirische Darstellung über den Anwaltsberuf.
Holzstich des o.g. Gemäldes.
Holzstich und Auszug des o.g. Gemäldes.
Zeichnung von Wilhelm Busch: Schopenhauer mit Pudel. Aus Wikipedia: "Schopenhauer hielt sich zeitlebens einen Pudel. Dessen Name war immer Atman, was auf Sanskrit Lebenshauch, Atem bedeutet, in der Tradition der Upanishaden die Essenz des Selbst, bzw. die Einzelseele als Teil des Brahman, der „Weltseele“. Meistens rief er die Hunde bei ihrem Spitznamen „Butz“. Wenn ein Hund starb, was etwa alle 10 Jahre vorkam, erwarb er jeweils einen ähnlich aussehenden Pudel und nannte ihn ebenfalls Butz. Schopenhauer war der philosophischen Auffassung, dass jeder Hund gleichzeitig jeden anderen Hund enthalte. Für Menschen galt ihm sinngemäß das gleiche." Schopenhauer liebte seine Pudel über alles und zog in Frankfurt in das Palais "Schöne Aussicht" Nr. 16 um, weil es in der Wohnung Nr. 17 dauernd Ärger wegen des Pudels gab. Schopenhauer (1788-1860) war ein Pudelnarr und Einzelgänger. Er redete mit seinem Butz auf Spaziergängen und las ihm solange aus seiner Abhandlung "Die Welt als Wille und Vorstellung" vor, bis dieser schwermütig wurde und den Knochen verweigerte. Vermutlich eine böswillige Nachrede gegenüber dem knurrigen Philosophen.